Agathon Feinzentrierung Plus

Norm: 7995 - Kurzhub Anwendungen

Die abwälzende Agathon Feinzentrierung  Plus für die Einzelzentrierung von Kavitäten und Haupttrennebenen. Sie garantiert eine sehr präzise Führung und bereits beim Zentrierstart maximale Tragkraft. Das integrierte Käfigpositioniersystem erlaubt das Ausfahren aus der Vorspannung. Gefertigt aus gehärtetem, verschleissfestem Wälzlagerstahl, eignet sie sich für die Massenproduktion von höchst präzisen Teilen.

Vorteile

    • Führungsbuchse mit Stopp ausgerüstet
    • Hohe Gestaltungsfreiheit
    • Dauerhaft – Massenproduktion
    • Spielfrei
    • Kurze Zykluszeiten
    • Hohe Anfangstragkraft beim Zentrierstart
    • Ohne merklichen Abrieb – Reinraumproduktion
    • Temperaturbeständig bis ca. 150° C
    • Niedrige Gesamtkosten, kostengünstige Herstellung der zylindrischen Aufnahmebohrung
    • Wenig bis keine Wartung, Einsatz mit Minimalmengenschmierung
Innovation

Wie wird sie eingesetzt…

Die patentierte Feinzentrierung Plus sorgt mit ihren abwälzenden und vorgespannten Rollen für verschleissarmen Betrieb bei gleichzeitig höchster Präzision. Dadurch werden Werkzeughälften präzise geschlossen, Schieber bewegen sich synchron und die Kunststoffteile werden behutsam entformt. Sowohl in der Reinraumproduktion als auch bei technischen Kunststoffteilen steigen die Werkzeuganforderungen stetig. Mit der Feinzentrierung Plus von Agathon können diese Anforderungen erfüllt werden. Je nach Platzaufteilung können zwei oder mehrere Feinzentrierungen Plus eingesetzt werden. In der Anordnung ist der Konstrukteur frei in der Gestaltung, für die Anzahl verbauter Feinzentrierungen Plus sind die Tragfähigkeit und die angestrebte Lebensdauer entscheidend.

Merkmale und Vorteile
Konzepte im Vergleich

Konzepte im Vergleich

Vorteile der Agathon Zentrierung

    • Dank einer präzisen axialen Positionierung des Rollenkäfigs werden beim Zentrierstart in kurzer Abfolge beinahe zwei Rollenreihen gleichzeitig in die Vorspannung gebracht – dies garantiert eine hohe Anfangstragkraft und eine lange Nutzungsdauer. Die Anfangstragkraft entspricht circa der Tragkraft von 16 Kugelreihen
    • Verschleissarm, da abwälzende Zentrierung. Konventionelle Flachzentrierungen (kubische Zentrierungen) erreichen erst nach einer genügenden Überlappung der beiden Zentrierflächen eine verschleissarme „gleitende“ Zentrierung. Gerade bei Zentrierstart (Linienkontakt) übersteigt die Flächenpressung p den zulässigen Wert (pzul) um ein Mehrfaches
    • Die Lebensdauer kann durch Drehen der Feinzentriereinheit, um jeweils 120° -180°, verlängert werden
    • Temperaturbeständig bis ca. 150° C
    • Niedrige Gesamtkosten, kostengünstige Herstellung der zylindrischen Aufnahmebohrung
    • Wenig bis keine Wartung, Einsatz mit Minimalmengenschmierung
    • In der Anordnung und Anzahl eingebauter Feinzentrierungen ist der Konstrukteur frei in der Gestaltung

Wärmeausdehnung
Wärmeausdehnung im Spritzgiesswerkzeug

Wärmeausdehnung im Spritzgiesswerkzeug

Wärmeausdehnung im Spritzgiesswerkzeug

    • Fallbeispiel: asymmetrisch temperiertes Werkzeug, ΔT = 50 K
    • Temperatur: Auswerferseite 90 °C ; Düsenseite 40 °C
    • Tatsächlicher Versatz wird durch Wärmeübergang an der Werkzeugtrennung um Faktor 3-5 reduziert!
    • Analysierter Versatz an der Trennung: 6,2 µm > Agathon Feinzentrierung kann verwendet werden

    Schlussfolgerung:
    Bei homogen temperierten Werkzeuge bis ΔT von 30 K sind keine Probleme mit Wärmeausdehnung zu erwarten.

Geliefert mit:
1x Zylinderschraube für Führungssäule 
2x Haltestücke inkl. Zylinderschraube für Führungsbuchse
Werkstoffe:
Buchse: 100Cr6 – 1.3505, gehärtet 62 bis 64 HRC; 
Rollen: 100Cr6 – 1.3505, gehärtet 62 bis 64 HRC; 
Zentriersäule: 16MnCr5, gehärtet 61 bis 63 HRC.

Geliefert mit: 1x Zylinderschraube für Führungssäule 2x Haltestücke inkl. Zylinderschraube für Führungsbuchse Werkstoffe: Buchse: 100Cr6 – 1.3505, gehärtet 62 bis 64 HRC; Rollen: 100Cr6 – 1.3505, gehärtet 62 bis 64 HRC; Zentriersäule: 16MnCr5, gehärtet 61 bis 63 HRC.

Technische Daten

d1  =
Zentriersäule, Durchmessertoleranz ISO h3, superfinish geschliffen
d3  =
Aussendurchmesser der Zentriersäule und Bundbuchse für Passung js4/H5(H6)
d4  =
Teilkreis für Befestigungselemente (Klammern A-8001.000.001), Befestigungsgewinde: M6x18
d5  =
Aussendurchmesser der Bundbuchse
a1  =
Einbauraum für die Befestigungselemente, alternative Anordnung: 120°
d7  =
Zentrumsbohrung für Befestigung der Führungssäule, inkl. Hilfsgewinde für Ausbau
l1  =
nominale Länge der geschlossenen Feinzentrierung
l2  =
Gesamtlänge der Zentrierbuchse
l3  =
Einbautiefe der Zentrierbuchse
l4  =
Gesamtlänge der Zentriersäule
l5  =
Eintritt in die Zentrierung (Vorspannung), respektive die geführte Distanz
l6 (mm)  =
Säule-Eintauchtiefe
Eintritt C  =
Dynamische Tragzahl in N - Anfangstragkraft
Geschlossen C0  =
Statische Tragzahl in N - Werkzeug geschlossen
Einbaufläche für die Agathon Feinzentrierung Plus

Einbaufläche für die Agathon Feinzentrierung Plus

Genauigkeiten und Randbedingungen

Positionsgenauigkeit:
Aufnahmebohrungen für Säule und Buchse maximal 0.005 mm Positionsabweichung. Die Abstimmung der Schieberelemente muss am geschlossenen Werkzeug entsprechend ausgeführt sein, damit keine radialen Kräfte auf die Feinzentrierungen einwirken.

Rechtwinkligkeit:
Buchsen- und Säulenachse zu der Werkzeugtrennfläche maximal 0.005 mm per 100 mm Abweichung.

Einbautiefe:
Die Ebenheit aller axialen Auflageflächen der Bohrungen für die Zentriereinheiten darf um nicht mehr als 0.05 mm schwanken.

Randbedingungen:
Ein Versatz von maximal 0.15 mm kann mit der Feinzentrierung Plus 7990 zentriert werden. Ideal < 0.05 mm, vorzentriert durch die Hauptgleitführung / Versäulung.

Zentrierbuchse und -säule sind aufeinander abgestimmt. Es ist darauf zu achten, dass die beiden immer zusammen als Paar eingebaut werden.
Lösungen für Mehrkomponentenwerkzeuge auf Anfrage.

Wartung an Agathon Feinzentrierung Plus

Wartung an Agathon Feinzentrierung Plus

Wartung der Agathon Feinzentrierung Plus

    • Nach Anlieferung: Rostschutzmittel auf der Feinzentrierung entfernen
    • Bei Wartung: Altes Fett rückstandslos entfernen
    • Neues Schmierfett auf den Käfig der Feinzentrierung auftragen – Empfehlungen siehe Katalog
    • Bei Reinraumanwendungen kann überschüssiges Fett mit einem fusselfreien Lappen abgewischt werden
    • Zentrierelemente müssen ausgetauscht werden, wenn keine Vorspannung mehr vorhanden ist. Präventiver Austausch im Rahmen üblicher Wartung ist ratsam

More Information
Anwendungsart 1 Führen, Zentrieren

Verfügbare Dimensionen

Grouped product items
Artikelnummer: 7995.015.049 Verfügbarkeit d1 (mm) 15 d3 (mm) 28 d4 (mm) 52 d5 (mm) 36 d7 6.8/ M6 l1 (mm) 49.5 l2 (mm) 22.5 l3 12 l4 (mm) 51.5 l5 (mm) 14 a1 (mm) 69 Eintritt C 1400 Geschlossen C0 4700
Artikelnummer: 7995.025.054 Verfügbarkeit d1 (mm) 25 d3 (mm) 40 d4 (mm) 64 d5 (mm) 48 d7 8.5 / M8 l1 (mm) 54 l2 (mm) 27 l3 12 l4 (mm) 55.5 l5 (mm) 18 a1 (mm) 81 Eintritt C 2150 Geschlossen C0 10800
Artikelnummer Verfügbarkeit d1 (mm) d3 (mm) d4 (mm) d5 (mm) d7 l1 (mm) l2 (mm) l3 l4 (mm) l5 (mm) a1 (mm) Eintritt C Geschlossen C0
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Auslegungsberechnung

Berechnung Anzahl Zentrierungen (Zentₙ)

1

Geben Sie die Abmessungen der Werkzeughälfte ein:

2

Wählen Sie die gewünschte Normalie

Grouped product items
Artikelnummer: 7995.015.049 Verfügbarkeit d1 (mm) 15 d3 (mm) 28 d4 (mm) 52 d5 (mm) 36 d7 6.8/ M6 l1 (mm) 49.5 l2 (mm) 22.5 l3 12 l4 (mm) 51.5 l5 (mm) 14 a1 (mm) 69 Eintritt C 1400 Geschlossen C0 4700
Artikelnummer: 7995.025.054 Verfügbarkeit d1 (mm) 25 d3 (mm) 40 d4 (mm) 64 d5 (mm) 48 d7 8.5 / M8 l1 (mm) 54 l2 (mm) 27 l3 12 l4 (mm) 55.5 l5 (mm) 18 a1 (mm) 81 Eintritt C 2150 Geschlossen C0 10800
Artikelnummer Verfügbarkeit d1 (mm) d3 (mm) d4 (mm) d5 (mm) d7 l1 (mm) l2 (mm) l3 l4 (mm) l5 (mm) a1 (mm) Eintritt C Geschlossen C0
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